Frank-Walter
Steinmeier wird 1956 in Detmold geboren. Nach Abitur und Wehrdienst
studiert
er Jura und Politik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Nach dem zweiten juristische Staatsexamen arbeitet er als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft
an der Universität Gießen. 1991 wird er mit einer Arbeit
zu staatlichen Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit zum Dr. jur.
promoviert.
Von 1991 bis 1998 ist Frank-Walter Steinmeier in der niedersächsischen
Staatskanzlei tätig. Er arbeitet dort zunächst als Medienreferent,
leitet von 1993 bis 1994 das persönliche Büro des niedersächsischen
Ministerpräsidenten Gerhard Schröder und wird danach Ressortkoordinator.
1996 wird er zum Staatssekretär und Leiter der niedersächsischen
Staatskanzlei ernannt.
Nach der Wahl von Gerhard Schröder zum Bundeskanzler wird Frank-Walter
Steinmeier im November 1998 Staatssekretär im Bundeskanzleramt
und Beauftragter für die Nachrichtendienste.
Seit 1999 bekleidet er die Aufgabe des Chefs des Bundeskanzleramtes,
der zentralen Koordinationsstelle für die gesamte Regierungspolitik
auf Bundesebene.
Frank-Walter Steinmeier ist seit dem 22. November 2005 Bundesaußenminister.
Seit November 2007 ist er zudem Vizekanzler.
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